Mehr als nur eine Kita: Das Konzept des Familienzentrums in der Praxis
Shownotes
„Ich hoffe, dass jedes Kind lernt, für seine Meinung einzustehen und selbst gestärkt in die Welt hinausgeht.“ Mit diesem Ziel vor Augen führt uns Einrichtungsleitung Felix Welter in die Kita Wemhöferstiege nach Burgsteinfurt. In der dritten Folge unserer Reihe blicken wir auf ein Konzept, das über den klassischen Kita-Betrieb hinausgeht.
Felix stellt uns das Modell des Familienzentrums vor und erklärt, wie durch die enge Kooperation mit Partner-Einrichtungen und externen Beratungsstellen ein umfassendes Unterstützungsnetz für die gesamte Familie geschaffen wird. Außerdem sprechen wir über altershomogene Arbeit: Wir erfahren, warum die Aufteilung in spezifische Altersgruppen es ermöglicht, Räume, Materialien und den Tagesablauf exakt an den Bedürfnissen der Kinder auszurichten und so eine echte „Ja-Atmosphäre“ zu schaffen.
Doch die Arbeit in der Wemhöferstiege ist auch eine Antwort auf die große Vielfalt im Sozialraum. Felix spricht offen über die Herausforderungen bei Sprachbarrieren und unterschiedlichen Lebensrealitäten und wie langfristiges Vertrauen die Basis für eine erfolgreiche Begleitung wird.
Ebenso hören wir von Felix’ eigenem Weg: Von seinen Wurzeln in der Eifel über die Ausbildung bis hin zum Schritt in die Leitung im Münsterland. Wir sprechen darüber, was ihn heute antreibt, eine unterstützende Umgebung für seine Fachkräfte zu schaffen und den Kindern ein Fundament zu geben, das sie ihr Leben lang begleitet.
Hier geht´s zu unserer Website
Wir in den Sozialen Medien: Instagram LinkedIn Facebook Youtube
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:03: Wir gemeinsam.
00:00:04: Der Outlaw-Podcast zu aktuellen Themen der sozialen Arbeit, Bildung sowie Kinder und Jugendhilfe.
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts wir gemeinsam!
00:00:33: Hallo Felix, schön, dass du da bist.
00:00:35: Hi Isabella!
00:00:35: Ich freu mich sehr.
00:00:37: Ja ich mich auch.
00:00:38: Magst Du bevor wir mit der Folge so richtig starten einmal kurz erklären wer Du bist?
00:00:42: Welche Kita Du leitest?
00:00:43: Erzähl mal kurz von Dir.
00:00:45: Sehr gerne also.
00:00:45: ich bin Felix Wälter.
00:00:47: Ich leite eine Kita beziehungsweise einen Familienzentrum in Buchsteinfurt im Kreis Steinfurt und das ist eine dreigruppige Einrichtung.
00:00:56: Wir betreuen zurzeit achtundvierzig Kinder.
00:00:58: Wir sind ein kleines Team bei einer dreigruppigen Einrichtung zur Zeit mit nur fünf eigenen Mitarbeitern, was momentan die Personalsituation ein bisschen schwierig macht.
00:01:09: aber mit dem Ausblick zum Sommer und zum neuen Kita ja läuft das alles wieder ein bisschen anders.
00:01:13: Sehr schön!
00:01:15: Jetzt hast du ja schon paar kleine Eckdaten zur Kita gegeben.
00:01:17: wir sind ja heute nicht vor Ort sondern du bist netterweise zu mir an den Hauptsitz nach Münster gefahren?
00:01:22: Genau.
00:01:22: Jetzt möchte ich auch zu Beginn auch direkt weiter über deine Kita sprechen.
00:01:26: Wir haben ja bei Outlaws so an sich, die Kitas haben ihr einheitliches Konzept.
00:01:30: Aber trotzdem hat jede Kita noch mal vielleicht ein paar andere Schwerpunkte und Fokusthemen.
00:01:35: Deswegen würde mich mal interessieren was ist denn vielleicht das Besondere an der Kita-Weme-Verstiege?
00:01:41: An der Kita-Rehme-Verstiege würde ich auf jeden Fall in den Vordergrund stellen, dass wir ein Familienzentrum sind.
00:01:45: Also das ist nochmal so ein bisschen besonders gegenüber einer normalen Kindertageseinrichtungen weil wir eben verbunden mit einer anderen Kita gemeinsam einen Familienzentren bilden.
00:01:56: Das bedeutet, dass sie einfach noch mal ein paar Extrastrukturen dazu haben um Familien im Alltag und in Bezug auf die Arbeit mit den Kindern besser zu unterstützen.
00:02:07: Welche Kita ist das in dem Fall?
00:02:08: Die Kita Steintor Feldmarkt, die ist auch in Buchsteinfurt.
00:02:11: Wir sind mit dem Auto fünf Minuten voneinander entfernt und gemeinsam bilden wir einen Familienzentrum.
00:02:18: Das heißt, wir haben auch viele Aktionen gemeinsam.
00:02:20: Wir bieten gemeinsame Elternabende an wo sich Eltern dann nochmal ja bewusste Fragen auch Dozenten und Fachkräften stellen können.
00:02:29: Wir machen zusammen ein Sommerfest jedes Jahr einmal und das findet immer abwechselnd eine Einrichtung statt Wir feiern Jubiläen zusammen.
00:02:37: Aber auch im Alltag ist es ganz eng verbunden, zum Beispiel wenn wir untereinander Unterstützung brauchen oder uns beraten lassen... ...oder beispielsweise in Elterngesprächen.
00:02:47: Wir kommen bestimmt nochmal nachher zu dem Thema Familien und Sozialraum.
00:02:52: Man kann nicht immer alle Sprachen kennen aber gegenseitig im Team sich dann zu unterstützen.
00:02:56: oder ich weiß zb der Ralph Borgschult die Leitung aus der anderen Kita.
00:03:01: Der hat Mitarbeiter, die türkisch und arabisch sprechen.
00:03:03: Habe ich jetzt bei mir gerade zum Beispiel nicht... ...und dann kommen sie einfach als Dolmetscher Funktionen auch mal eben zu uns.
00:03:09: also wir sind da ganz eng verbunden.
00:03:10: Das ist cool!
00:03:11: Das ist sehr hilfreich für uns weil wir wollen die Eltern begleiten und wenn es an einer Sprachbarriere scheitert das ist immer sehr schade.
00:03:18: Und das können wir damit super umgehen.
00:03:20: Okay Familienzentrum klingt jetzt für mich auf jeden Fall so.
00:03:23: jetzt ganz allgemein dass ihr auch mehr Angebote habt für Familien an sich?
00:03:27: Das Konstrukt Kita ist generell mittlerweile so aufgestellt, dass ihr jetzt nicht nur für die Kinder da seid sondern schon auch für die ganze Familie.
00:03:32: Aber von mir ins Zentrum klickt es für mich erst mal so... ...dass ihr da auch nochmal mehr den Fokus auf Elternarbeit habt.
00:03:37: Kannst du das vielleicht noch ein bisschen mehr ausführen?
00:03:39: Was ich wieder konkret drunter vorstellen kann
00:03:42: definitiv.
00:03:42: Also das ist auf jeden Fall recht, dass wir den Fokus da nochmal ein bisschen präziser und auch viel mehr Volumen für solche Angebote haben.
00:03:49: also wir haben verschiedene Kooperationspartner mit denen wir dann die entsprechenden Bedürfnisse vielleicht noch mal aufgreifen können oder verstärkt vertiefen können weil ja wir haben alle eine pädagogische Ausbildung hat verschiedene Schwerpunkte und bilden uns auch verschieden fort.
00:04:04: Aber durch die Kooperationspartner können wir nochmal viel breitere Spektrum einfach
00:04:08: abdecken.
00:04:09: Das bedeutet, wir können Beratungsstellen haben wir dabei die Sprechstunden bei uns anbieten.
00:04:14: Wir können mit denen zusammen genaue Elternabende planen und nach den Bedürfnissen der Eltern wirklich dazuholen.
00:04:22: Wir haben ein Beratungsordner in dem.
00:04:25: der ist so bereit gefächert über Grundschulen, Beratungstellen und auch Kindertouren.
00:04:30: Und weiß ich nicht was alles drin steht um einfach Eltern noch mehr an die Hand zu geben?
00:04:34: Um einfach die Bedürfnisse der Kinder nicht nur in der Kita Zeit wahrzunehmen und zu fördern und zu stärken sondern auch den Eltern etwas mit an die hand zu geben um in der Freizeit.
00:04:44: Und Eltern haben Fragen auch wenn sie nicht immer sofort rausrücken aber mit dem gewachsenen Vertrauensverhältnis ... kann das dann funktionieren?
00:04:53: Und da geben wir möglichst viel an die Hand, um ja... ...die Kinder einfach bestmöglich zu unterstützen.
00:04:58: Und natürlich die Familien ein und das gehört ja zusammen.
00:05:01: Genau!
00:05:02: Habt ihr auch, das würde mich jetzt so an sich auch noch mal interessieren,... ...wenn ich mir jetzt den Kita-Alltag vorstelle.
00:05:08: Habt Ihr da vielleicht auch irgendwelche besonderen Sachen,... ...die schwerpunktmäßig irgendwie stattfinden?
00:05:13: Irgendwelche Rituale oder irgendwie...?
00:05:15: Also ich würde gerade ein bisschen mehr interessieren auf wie der Alltag in der Kita bei euch ausschaut.
00:05:22: Also der Alltag von einer Kindertageseinrichtung, jetzt nicht in Bezug auf Familienzentrum ist da schon sehr ähnlich.
00:05:29: Das Schöne bei uns die Kinder können ja kommen und gehen wenn sie wollen.
00:05:32: wir haben keine Blockbringzeiten wie das bei vielen Einrichtungen und Trägern ist sondern die Kinder kann frei ihren Alltag gestalten.
00:05:40: wenn sie bei uns kommen dann ist dieser Alltag gefüllt mit Ritualen wie du es gerade benannt hast ganz eindeutig auf jeden Fall gespickt mit Freispiel-Situationen, aber natürlich auch feste Elementen wie das Mittagessen.
00:05:53: Das Frühstück pädagogische Angebote nachmittags die meine Zeit so nennen wir das wo Kinder einfach nochmal spezifisch angeboten von uns erhalten, wo es dann einfach Mitarbeiter gibt, die pädagogischen Angebote planen und diese auch wöchentlich aufbauen weiterführen und verstärken.
00:06:10: Das Schöne ist dass wieder der der Wing quasi Richtung Familienzentrum.
00:06:15: Durch unsere Kooperationspartner haben wir beispielsweise auch Elemente im Alltag.
00:06:19: wie jeden Donnerstag, haben wir motopädisches Touren bei uns.
00:06:23: Da kommt da immer eine Motopedin die macht dann kleinen Gruppenarbeit in der Tourenhalle und die haben ja noch eine vielschichtigere Ausbildung in dem Bewegungsbereich wie wir als Erzieher zum Beispiel.
00:06:34: Und die baut dann riesige Bewegungslandschaften auf und hat Rituale mit den Kindern und guckt einen ganz anderen Blick auf die Kinder.
00:06:40: und das Gute ist weil wer dass auch mit den Eltern natürlich besprechen, kriegen wir noch mal ein anderes Feedback.
00:06:46: Auch von der Motopädin und können nochmal auf die Bedürfnisse der Kinder individueller eingehen und sie nochmal besser unterstützen – mit manchen Dingen wo man vielleicht eher einen Elternteil zum Arzt schicken würde und sagen will lass das nochmal abklären.
00:06:58: Wir haben da so und so beobachtet.
00:07:00: Damit können wir einfach schon mal einen Schritt weitergehen und sagen, unsere Motopädin hat uns das und das mitgegeben.
00:07:06: Möchtest du da vielleicht nochmal mit uns ins Gespräch gehen oder soll die Motopädin dazukommen?
00:07:10: Also wir haben schon viel mehr im Haus und müssen die Eltern nicht weg schicken weil das ist meistens die Hürde, dass ein Elternteil zum Arzt geht, weil es ist ja noch einmal Redritis für Fremdes.
00:07:22: Und wenn wir das alles schon in der Einrichtung haben, ist diese Schwelle schon viel eher überschritten und wir können viel besser nochmal am Kind arbeiten.
00:07:29: genau Ja, und natürlich zum Nachmittag raus geht es natürlich dann auch wieder ins Freispiel.
00:07:35: Da findet sich regelmäßig auch, dass gibt's wöchentliches Touren, tägliches Toure, wobei ja auch die verschiedenen Altersgruppen mich gleich nochmal auf unsere Alterskruppen eingehen wollen, worauf man vielleicht noch ein bisschen besser herausstellen kann warum wir so arbeiten wie wir arbeiten.
00:07:51: das ist nochmal ein anderer Punkt würde ich sagen.
00:07:55: Kurzer Zwischenfreie.
00:07:55: Worauf ist das denn bezogen?
00:07:57: Auf altershomogenes Arbeiten?
00:07:59: Das bedeutet, das ist auch nicht bei ganz Outlaw so.
00:08:02: Das ist so ein Ding was nur der Kreis Steinfurt macht würde ich sagen, dass wir quasi nicht so gruppen.
00:08:08: Ich kannte das damals von anderen Trägern.
00:08:10: du hast Gruppen von zwei bis sechs oder drei bis sechs und bei uns habe eine drei Gruppeneinrichtung haben wir in den Gruppe null bis zwei zwei bis vier vier bis sechs.
00:08:19: Das heißt die Kinder wachsen hoch und dadurch können die Gruppen viel individueller auf das Alter eingehen.
00:08:24: weil man dadurch viel mehr Kinder auf einmal abholt Sticht nochmal auf jeden Fall sehr heraus und macht uns die Arbeit, glaube ich wesentlich einfacher viel bedürfnisorientierte.
00:08:37: Das ist wahnsinnig toll auch für die Kinder weil man da einfach noch mal verschiedene Schwerpunkte absetzen kann wie beispielsweise ganz einfach gesagt das Mobiliar.
00:08:48: also bei der Gruppe Null bis zwei.
00:08:50: ich brauche kein Tisch in der Grupe weil sie machen keine großen Gesellschaftsspiele oder hunderttapp Puzzle wo die ein Tisch brauchen Da findet alles auf dem Boden statt.
00:09:00: Bei den großen, vier bis sechsjährigen natürlich brauche ich da Tische.
00:09:02: Also bei über zwanzig Kindern, die verschäftigen sich so vielseitig haben Interessen mit Scheren, mit Kleber, mit Glitzer und weiß ich nicht was allem zu arbeiten.
00:09:11: Die brauchen definitiv Tische!
00:09:13: Und genauso ist es beim Spielmaterial.
00:09:15: Also wenn du dir vorstellst ein einjähriges Kind, das spielt nicht mit Bügelperlen oder zumindest nicht alleine oder ist ja mit Scheren allein zugange.
00:09:23: Das heißt ich passe das Spielmaterial dementsprechend an und habe große Lupuschleine, große Autos, Wahrnehmungsmaterialien damit die Kinder sich selber auch stärken können und den Bedürfnissen nachgehen kann.
00:09:36: Und bei den großen vier bis sechs jährigen, die Scheren.
00:09:38: Die Bügelperlen, die kleinen Legosteine, die liegen einfach immer zur Verfügung und die Kinder müssen gar nicht fragen.
00:09:44: So können die Kinder ihren Interessen viel einfacher nachkommen.
00:09:48: und ich komme in so eine... Ich würde sie benennen als Jahratmosphäre weil die Kinder nicht immer fragen und wenn sie fragen kann ich viel mehr Ja sagen.
00:09:57: Das ist so die Erfahrung, die ich vor Outlaw gemacht habe.
00:10:01: Da hab' ich in meinen Gruppen gearbeitet mit Kindern im Alter von zwei bis sechs in einer Gruppe.
00:10:06: Ja, so kenne ich das auch als ich in den Kindergarten gegangen bin.
00:10:07: da war ich glaube ich auch zwei fast drei und dann waren wir auch von zwei- bis sechs waren da alle dabei?
00:10:13: Genauso habe ich es auch erlebt und genauso bin ich aufgewachsen und auch in meiner Ausbildung habe ich's genau so gearbeitet tatsächlich und kannte es einfach nicht anders weil es hat ja in irgendeiner Form immer funktioniert.
00:10:24: Wenn man dann aber das by Outlaw einmal kennengelernt hat oder wie wir es im Kreis Steinfurt machen, dann ist es so... Wie erklärt man das jetzt ganz abrupt ohne den Tagesablauf zu sein?
00:10:37: Wenn du dir einen Sitzkreis vorstellst mit Kindern von zwei bis sechs.
00:10:41: Dann hast du da zwanzig Kindersitzen und die Großen wollen noch singen, sie wollen noch ein Spiel spielen, noch erzählen Und die kleinen Zweijährigen sind mit ihrer Aufmerksamkeit schon ganz woanders nach dem zweiten Lied.
00:10:52: Das ist völlig okay, das ist nämlich altersentsprechend.
00:10:55: bedeutet jetzt in unserem Alltag, wenn wir das wieder auf meine Kita beziehen.
00:10:58: Auf mein Familienzentrum.
00:11:00: In der Gruppe Null bis zwei sieht ein Sitzkreis egal wo er im Tag stattfindet so aus man setzt sich hin zweimal das gleiche Fingerspiel vielleicht und dann sind die Kinder total zufrieden und gehen wieder ins Freispiel.
00:11:10: völlig in Ordnung für alle.
00:11:12: wenn ich in der Gruppe vier bis sechs bin und da einen Sitzkreis mache, vielleicht nach dem Mittagessen.
00:11:16: Montags mache ich das sehr häufig zum Beispiel bei denen weil ich dann die Pausenvertretung z.B.
00:11:20: mache.
00:11:21: Dann ist dieser Sitz Kreis manchmal vierzig Minuten lang.
00:11:23: Weil ich noch ein Lied singe mit denen, dann wollen sie Noun-Spiel spielen, die wollen vom Wochenende erzählen.
00:11:29: Und wenn es noch weiter ausläuft sind's natürlich auch noch ein Geburtstag den wir feiern müssen.
00:11:33: aber das ist völlig in Ordnung weil alle Kinder mitgehen können und alle diesen dieses Interesse haben aber auch schon diese Ausdauer Und das passt sich auf den ganzen Alltag an, dass wir so viel besser mit den Kindern in Kontakt kommen können.
00:11:46: Viel gezielter die Angebote machen können weil ich nicht nur die Bedürfnisse von den fünfzweijährigen Kriege sondern auch von den zwanzig vier bis sechs jährigen und das ist viel zielgerecht und für die Kinder viel schöner einen Alltag zu gestalten.
00:12:00: Das ist die altershomogene Arbeit und ich bin sehr froh, dass ich das bei Outlaw kennenlernen konnte und weiter arbeiten darf und meine neuen Mitarbeiter da quasi einführen darf.
00:12:12: Ja, cool!
00:12:13: Ich muss sagen jetzt habe ich auch einen besseren Einblick dazu wie so der Alltag bei euch in der Kita ausschaut.
00:12:18: aber es ist ja auch so dass so ein Ordneteich von den Menschen lebt die dort arbeiten.
00:12:23: deswegen jetzt perfekte Oberleitung zu dir das wir kurz mal über dich sprechen weil mich würde jetzt auch interessieren wie du überhaupt dazu gekommen bist diesen Weg einzuschlagen.
00:12:30: also wie bist du erzieher geworden?
00:12:32: warum erzähl mal bisschen?
00:12:36: Also für mich war damals gar nicht so klar, dass ich diesen Weg einschlagen möchte.
00:12:41: Ich bin aufgewachsen in einem ganz kleinen Dorf in der Eifel bei Aachen und das war alles sehr anders.
00:12:49: Ich wollte mein Abitur machen, hatte noch gar keine Idee was tu ich denn jetzt?
00:12:54: Das Abiturschienen dann für mich durch den Matheleistungskurs nichts zu werden und ich brauchte eine Alternative Da ich damals schon gerne in der Freizeit auch Kinder betreut habe und einen besten Freund hatte, der sehr ähnlich getickt hat.
00:13:07: Dann mache ich doch einfach jetzt die Ausbildung und bin da dann so reingerutscht.
00:13:12: Die Kinderpflege-Ausbildung gemacht, die geht zwei Jahre und gemerkt, das liegt mir richtig gut.
00:13:18: Schule war eigentlich nie mein Lieblingsort.
00:13:21: Ich würde sagen, ich hab mich immer sehr schwer getan auswendig zu lernen.
00:13:25: Immer gerade so bestanden und in der Ausbildung... war das ganz anders.
00:13:30: Das heißt, es ist mir total einfach.
00:13:33: Ich hatte immer eine Verbindung dazu wie möchte ich das?
00:13:35: oder wie sehe ich das?
00:13:37: Es ist mir einfach gefallen das zu lernen und dann nach der Kinderpflege Ausbildung direkt die Erzieherausbildung.
00:13:43: hat man da fünf Jahre Ausbildung hinter sich und dadurch auch schon viele Einblicke bei verschiedenen Trägern und Einrichtungen gehabt?
00:13:49: Dann...
00:13:51: Hast du die Ausbildung in der alten Form noch gemacht dass du Erstmal nur Schule, die Ausbildung hat es und dann Anerkennungsjahr oder?
00:13:59: Nee.
00:13:59: Die Erzieherausbildung habe ich damals schon, das war bei uns so der zweite Jahrgang wo das ging diese PIA-Ausbildung gemacht.
00:14:04: Das heißt Ich war drei Jahre lang komplett in der Einrichtung auch in der gleichen Und parallel in der Schule.
00:14:10: Für mich muss ich sagen War es genau die richtige Entscheidung Weil ich ein Mensch bin Der beim Lernen gerne ... theoretisch gelernte mit der Praxis direkt verbindet.
00:14:19: Und dadurch bleibt bei mir viel mehr hängen.
00:14:21: Ja,
00:14:21: macht ja auch Sinn!
00:14:22: Genau und dadurch konnte man natürlich auch schon so einen gewissen Berufseinblick kriegen... ... weil man drei Jahre lang schon so eine Einrichtung mitbekommt.
00:14:29: Dann war für mich klar okay ich bin hier genau richtig mein fünfjährige Ausbildung wäre auch schade wenn nicht.
00:14:34: Das heißt ne ich fühle mich da seitdem auch sehr wohl in diesem Bereich und für mich war klar das ist mein Ding Ich bleibe da auch weiterhin.
00:14:42: Und dann kam irgendwann der Schritt Richtung es muss aber weiter gehen.
00:14:47: Ich war immer pädagogische Fachkraft in der Gruppenleitung und was da alles zugehört, habe mich da quasi sehr sicher gefühlt.
00:14:54: Und irgendwann kam dann der Schritt dass ja ein Umzug anstand jetzt hier in die Region Münsterland.
00:15:00: ich wohne wieder in einem ganz ganz kleinen Dorf und in der Nähe von Steinfurt.
00:15:04: aber für mich war klar bei dem Umzug entweder... ...ich veränder mich und werde Leitungen das war schon immer meine Vorstellung wo ich hin möchte in den Bereich oder ich wechsel komplett den Bereich und gehe aus der Branche raus, weil ich bisher sehr schlechte Erfahrungen mit Trägern und Vorgesetzten gemacht habe.
00:15:23: Das heißt mit Kita-Leitungen.
00:15:24: was ich jetzt selber werden wollte hatte ich so meine Vorerfahrung und war für mich klar Ich möchte das anders machen Und dann war es vielleicht einfach glückliche Fügung.
00:15:35: Outlaw hat in Ja, Buchsteinfurt eine Kita-Leitung gesucht für die Kita-Rehme-Verstiege.
00:15:41: Damals noch nicht Familienzentrum, die waren auch in der Rezertifizierung dafür und habe mich dann zum Vorstellungsgespräch begeben und hatte ganz viele Vorstellungen, auch Voraussetzungen.
00:15:57: unter welchen Bedingungen ich eine Kita Leitung werden möchte war für mich
00:16:00: z.B.,
00:16:01: die Begleitung und die Anleitung.
00:16:03: Einarbeitung war super wichtig für mich Und da habe ich einfach gemerkt, bei meinen... Jetzt heißen sie ja Fachberatungen.
00:16:11: Haben mich einfach da abgeholt wo ich bin und haben mir genau das gegeben die Sicherheit Die Begleitung und Ja deswegen bin ich jetzt auch im fünften Jahr bei Outlaw.
00:16:21: Das war genau der richtige Schritt für mich.
00:16:23: Ich fühle mich superwohl in der Rolle also in meiner Kita als auch mit den Menschen um mich herum und seitdem baue ich so mein Blick auf Kita oder meinen Blick wie eine Kita-Leitung sein sollte auch auf und das ist ein stetiger Prozess.
00:16:40: Ja sehr cool, sehr spannend!
00:16:42: Ich finde es immer spannend wenn Leute am Anfang eigentlich gar keine Idee haben davon wo sie beruflich landen wollen und dann probiert man eine Sache aus und merkt direkt so... Das ist es.
00:16:52: Also ich würde mir sehr viel Glück zuschreiben, weil es hätte genauso gut jetzt sein können.
00:16:56: Dass ich in eine komplett andere Branche reingehe oder mein Vater aus Zahntechnik die auch werden können aber... Ich wusste direkt feinmotorisch da habe ich keine Nerven für.
00:17:06: Es ist die Arbeit mit Menschen die mir Spaß macht und ich merke sie jeden Tag wenn ich zur Arbeit fahre dass genau mein Ding ist und das ich gerne wiederkomme.
00:17:14: Und ja ich glaube ansonsten würde man Die Arbeit auch nicht lange durchziehen, weil die Arbeit mit Menschen...
00:17:19: Ich wollte gerade sagen es muss dir schon Spaß machen.
00:17:21: Da
00:17:21: muss man Spaß dran haben das muss man wollen und ansonsten ist man da auch echt falsch tatsächlich.
00:17:26: Ja sehr cool!
00:17:28: Jetzt haben wir ein bisschen also am Anfang über deine Kita gesprochen jetzt auch über dich dein Werdegang.
00:17:33: aber ihr seid ja wie ich auch im Anfang gesagt habe aber nicht nur für die Kinder da sondern für die ganze Familie.
00:17:38: und gerade bei euch hat er noch mal einen anderen Schwerpunkt weil ihr auch das Familienzentrum habt.
00:17:42: deswegen würde ich an der Stelle gerne mal wissen Wie erlebst du generell so das Umfeld?
00:17:47: Also ich, als Außenstehende habe da ja eh nicht so viel Vorstellung von.
00:17:53: Aber ich glaube, da sind auch für mich Familien mit ganz verschiedenen Lebensrealitäten also ganz viele verschiedene Menschen die vielleicht auch andere Probleme irgendwie haben anderen Herausforderungen irgendwie begegnen.
00:18:04: Erzähl vielleicht ein bisschen mehr darüber wie du so die Familien wahrnimmst.
00:18:07: was sind da vielleicht so Schwerpunktthemen mit denen sie zu euch kommen?
00:18:11: bei welchen Themen brauchen Sie irgendwie besonders viele Unterstützung?
00:18:13: vielleicht
00:18:14: Ja, also das würde ich sagen bei uns sehr breit gefächert.
00:18:17: Also ich würde ein Buchsteinfurt an sich trotzdem noch als größeres Dorf betiteln weil jeder kennt jeden... Weißt
00:18:23: du wie viele Einwohner Buchsteinfort hat?
00:18:26: Auswendig müsste ich jetzt raten tatsächlich.
00:18:29: Ich habe es gerade nicht auswendig auf dem Schirm.
00:18:33: Ich schaue uns parallel mal nach und erzähle euch weiter.
00:18:35: Könnten wir sonst auch nachreichen aber grundsätzlich ist BuchsteinFort nicht relativ klein.
00:18:42: Jeder kennt jeden.
00:18:43: Also jede Familie kennt auch die... ...die unliegenden Familien, die kommen alle aus der gleiche Richtung.
00:18:48: Man hat ja so sein Einzugsgebiet und trotzdem würde ich sagen dass die Familien sehr, sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben weil einfach sehr viele Familienverhältnisse auf engstem Raum zusammen wohnen und die sehr unterschiedlich sind.
00:19:03: Hast du die Zeit schon gefunden?
00:19:04: Ich habe nachgedrückt, es sind sechzehntausendfünfhundert Einwohner.
00:19:08: Ja gut das ist schon überschaubar
00:19:09: ...
00:19:10: überschaubar.
00:19:11: Ich meine, jetzt sind wir ja gerade in Münster... ... das ist ein ganz anderer Maßstab, ne?
00:19:13: Deswegen kann ich verstehen!
00:19:16: Aber zum Beispiel in einem Dorf wo ich wohne, es sind ... ... sechstausend Einwohner.
00:19:18: also da sind dann noch mal ... ... Isburgsteinfurt schon groß für mich.
00:19:22: Aber grundsätzlich kommen da sehr viele Bedürfnisse ... ... aufeinander im Alltag und das ist auch eine Herausforderung ... ... für das pädagogische Team würde ich's mal so beschreiben.
00:19:31: Weil man ganz klar Familien hat die ... die ganz klassisch zu Hause mit Mama und Papa sind.
00:19:38: Drei, vier Kinder haben oder zwei... ...und ganz normal ihren Berufsalltag nachgehen.
00:19:43: Die haben natürlich andere Bedürfnisse als eine Familie,... ...die aus der Ukraine geflüchtet ist.
00:19:47: Und erstmal ihr Leben jetzt hier neu aufbauen muss... ...unich Sprache nicht bricht.
00:19:51: Und gleichzeitig gibt es auch Familien, die vielleicht... ...ja sowieso den Migrationshintergrund haben.
00:19:57: Ich würde sagen dass wir sehr viele Sprachen in der Kita vertreten haben.
00:20:01: Und dann die Schwierigkeit ist auch fürs Personal und die Familien zu unterstützen, deine Verbindung zu schaffen oder Eltern auch miteinander zu verknüpfen.
00:20:09: Weil die Kinder begegnen sich zwei im Alltag bei uns und sie verknüpfen sich automatisch durch Spielpartnerschaften oder weil sie in der gleichen Gruppe sind.
00:20:17: Die Eltern tun das nicht, weil die sehen sich im besten Fall in den fünf Minuten bringen und Abholphase viel mehr Zeit bringt manche Eltern nicht mit durch den persönlichen Stress oder die Arbeit.
00:20:28: dann ist es nicht immer so ganz einfach da eine Verbindung zu schaffen oder auch mit den Eltern die Beratung stattfinden zu lassen, weil man sie nicht so ganz gut greifen
00:20:38: kann.
00:20:39: Deswegen würde ich sagen das ist sehr breit gefächert bei uns.
00:20:41: wir haben wirklich von bis in der Kita vertreten und trotzdem würde ich sage dass ist dann die Aufgabe einer pädagogischen Fachkraftmann lernt theoretisch ganz viel zur Elternarbeit.
00:20:51: Wenn man in die Praxis kommt, ist es immer noch mal ein Unterschied.
00:20:55: Das bedeutet das dauert bis wenn man als neuer Menschen eine Kita kommt und bald kommen neue Mitarbeiter.
00:21:01: Das dauert ganz schön lange bis dann auch an Vertrauensverhältnis aufgebaut wird und die Eltern diesen Schritt machen können.
00:21:08: Jetzt bin ich im fünften Jahr nicht nur bei Autos sondern auch in diese Einrichtung.
00:21:12: alle Kinder die jetzt zum Beispiel dieses Jahr in die Schule gehen habe ich mit der Eingewöhnung begleitet.
00:21:15: Die Eltern kennen mich teilweise auch schon im fiften Jahr.
00:21:18: Dann ist es ein ganz anderes Vertrauensverhältnis und ich kann ganz anders mit denen ins Gespräch kommen.
00:21:23: Und von vielen Kindern, die vielleicht das zweite und dritte Kind jetzt bei uns in der Kita haben mittlerweile kenne ich die Bedürfnisse ja schon und weiß vielleicht auch die Familienstruktur und kann dann darauf auch individuell reagieren oder vielleicht schon frühzeitig eine Beratung integrieren.
00:21:39: Wir haben bei Outlaw ist auch kreisübergreifend zum Beispiel Kita Sozialarbeiterinnen und eine, die bei uns zum Beispiel angedockt ist.
00:21:50: Die können wir ja auch immer mit in die Beratung holen.
00:21:52: das heißt wie sind da ja immer sehr schon sehr fein drin und können dann die entsprechenden Wege eingehen mit den Familien versuchen deine Beratungsstatt finden zu lassen.
00:22:02: aber es gibt natürlich auch Familien.
00:22:03: stoppen die gibt's in jeder Einrichtung nicht nur bei Outlaw sondern übergreifen würde ich sagen Ja, für die ist Nikita ein, sagen wir mal böse Aufbewahrungsort.
00:22:13: Hier ist mein Kind und ich will, dass mein Kind einen guten Tag hat.
00:22:16: beim Abholen, hole ich meinen Kind wieder ab und dann ist für mich da auch der Hacken dran.
00:22:19: Die gibt es natürlich auch.
00:22:21: Ich würde aber behaupten mittlerweile... Es ist zum Glück die Seltenheit weil die meisten wollen schon wissen wie geht's meinem Kind?
00:22:28: Gibt es da gerade Schwerpunkte?
00:22:30: oder holen sich die Beratung ein, weil vielleicht ein Arztbesuch oder die Einschulung stattfindet und dann wollen sie definitiv eine Art ... Beratung oder Unterstützung von uns haben.
00:22:39: Das kommt schon vor, genau.
00:22:41: Sehr schön!
00:22:42: Wir kommen auch schon so langsam zum Ende der Folge.
00:22:44: aber ich habe noch eine schöne Abschussfrage an dich bevor wir die Folge komplett beenden.
00:22:48: Bin gespannt.
00:22:49: Und zwar... Bevor wir uns verabschieden würde ich gerne von dir wissen wenn du jetzt an all die Kinder denkst die du aktuell betreuest und ich meine viele davon kennst ja wirklich von einer Eingewöhnung an was ist so dein persönlicher Wunsch?
00:23:01: für die Kinder, die du jetzt gerade aktuell in der Kita betreust.
00:23:04: Für deren späteres Leben?
00:23:05: Was sollen sie auf den Weg gebracht bekommen von dir?
00:23:08: Was ist dir wichtig wenn sie später vielleicht an ihre Kita Zeit zurückdenken?
00:23:12: Das ist auf jeden Fall eine sehr schöne Frage.
00:23:16: Ich würde mir wünschen dass erst mal jedes Kind bei uns eine gute Zeit hat egal wie lange es bei uns in der Einrichtung ist ob das wirklich von Eingewöhnungen bis Einschulung oder ob's ein kurzfristiger Zuzug und man nur für einen Jahr da ist.
00:23:29: Ich hoffe einfach, dass das Kind eine gute Zeit bei uns hatte und auch in ein paar Jahren natürlich noch zurückklicken kann.
00:23:35: Und ich meine wenn es eine schöne Zeit war dann erinnert man sich auch recht lange daran nicht an die ganze Kita-Zeit aber an Momente und ich hoffe die konnten wir schaffen!
00:23:45: Und natürlich... Das ist auf jeden Fall so.
00:23:47: mein Punkt den mir ganz wichtig ist und ich hoffe da könnten wir jedes Kind bisher stärken ist, dass es jedes Kind seine Rechte kennt und weiß, wie sie einsetzen kann.
00:23:59: Das bekommen wir regelmäßig auch wiedergespiegelt weil der Kontakt geht meistens nicht ganz verloren, weil die Kinder ja auch im Ordnung noch in die Schule gehen und mit den Schulen hat man Kontakt.
00:24:08: Und wenn man dann hört dass es da Kinder gibt, die vielleicht eine sehr starke Meinung haben oder für ihre Meinung stark mit den Lehrern diskutieren ist das viel Lehrer vielleicht nie immer so einfach aber ich denke mir jedes mal Richtig cool, das haben wir geschafft.
00:24:23: Dass das Kind diskutieren kann für seine Meinung einsteht und ja einfach Für sich eintritt.
00:24:30: und ich hoffe dass das jedes kind was bei uns die Kita verlässt für sich mitnehmen kann und einfach Selbst gestärkt in diese welt hinaus geht.
00:24:38: weil ihr wissen alle Die schulzeit ist nicht immer einfach Nicht unbedingt immer der lieblingsort zumindest nicht meiner und sprichs
00:24:45: aus erfahrung ganz
00:24:45: genau Und ich hoffe einfach dass jedes kind trotzdem seinen weg findet ... auch durch die Eltern, aber auch durch uns... ... ordentlich gestärkt da reingehen
00:24:54: kann.
00:24:54: Ja.
00:24:54: Das ist ein schöner Gedanke.
00:24:55: Ich meine man legt ja wirklich in der Kita-Zeit so den Grundstein für das spätere Leben auch irgendwo fest.
00:25:01: Also ihr habt ja auch wirklich sehr viel Einfluss.
00:25:05: Deswegen finde ich dir Gedanken sehr schön zu sagen okay... ... ihr schafft eine gute Basis dass sie dann später gut und also selbstbewusst ... so durchs Leben gehen.
00:25:15: Genau, also wie du schon sagst noch diese frühkindliche Bildung... ...die man dann mal so am Rande hört,... ...dass die ist einfach da, ne?
00:25:22: Also die Kinder nehmen in den ersten paar Lebensjahren... ...so viele Sachen schon mit und da werden so viele Sachen ausgeprägt,... ...die später unterbewusst einfach schon gesetzt sind.
00:25:31: Und wenn wir da teils sein durften und die stärken konnten, dann... ...können wir ja ganz stolz auf uns sein.
00:25:36: Dann es dann auch Kinder gibt, die sagen... ..."und ich war in der Kita und das war eine schöne Zeit"... ...dann finde ich haben wir alles geschafft".
00:25:42: Genau!
00:25:43: Ja, sehr cool.
00:25:45: Danke Felix!
00:25:46: Danke für die Zeit, die du dir genommen hast.
00:25:48: Sehr gerne, danke für die Möglichkeit hier zu sitzen.
00:25:50: das hat sehr viel Freude.
00:25:51: Das freut mich.
00:25:53: Dann will ich nämlich sagen haben wir es geschafft?
00:25:56: Wir sind am Ende der Folge angekommen.
00:25:58: Ich weiß nicht ob du noch irgendwas sagen möchtest aber wahrscheinlich haben wir eigentlich über soviel gesprochen und ich glaube dabei ist alles dabei.
00:26:05: Inhaltlich auf jeden Fall nochmal vielen Dank für die möglichkeit.
00:26:11: Vielleicht kommt in Zukunft dann nochmal ein Podcast mit dir.
00:26:14: Wer weiß?
00:26:15: Ich bin immer dafür bereit, immer offen.
00:26:17: also melde dich gerne und ich bin natürlich trotzdem gespannt welche Bereiche du noch beleuchtest und bin auf jeden Fall jetzt aktiver höhere geworden.
00:26:24: Ja das freut mich!
00:26:24: Das war das Ziel.
00:26:26: Einer mehr.
00:26:27: Sehr cool.
00:26:28: Er dann dir noch einen schönen Tag und vielleicht bis bald.
00:26:31: Danke gleichfalls, bis bald wir hören uns.
00:26:34: Das wars auch schon mit dieser Podcastfolge.
00:26:36: viel Dank an dieser Stelle fürs zuhören.
00:26:38: Mehr Informationen zur Outlaw findest du auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen.
00:26:42: Die Links dazu findest Du in den Show Notes, wir freuen uns wenn Du auch in der nächsten Folge wieder mit dabei bist!
Neuer Kommentar